Wie geht es nun weiter?

 – Wir sehen die Aufgabe gerade insbesondere darin, das solidarische Netzwerk zu vergrößern und bekannter zu machen. Dafür stellen wir Materialien zur Verfügung, die sich für den digitalen und analogen Gebrauch eignen. Dafür haben wir mit Eurer Hilfe einen Informationsflyer in verschiedenen Sprachen zusammengestellt, den ihr Euch herunterladen und in Eurer Nachbarschaft aufhängen, auslegen, … könnt. (Weitere Sprachen sind bereits in Arbeit)

– Es gibt nun auch eine Internetseite: https://solistatthamster.org/ Dort findet ihr alle Informationen und Materialien, sowie eine ständig aktualisierte Übersicht über lokale Initiativen. 

– Wir bereiten gerade eine telefonische Kontaktmöglichkeit vor, um für Betroffene und Suchende besser erreichbar zu sein und so besser vermitteln zu können. Auch dazu wird es Plakate und Flyer geben und auch dort sind wir auf eure Mithilfe angewiesen. 

– Für Einkaufshilfe gibt es bereits ein Formular, in das ihr euch hier eintragen könnt: https://bit.ly/2W9qR1n 

– Wenn ihr andere lokale Gruppen (z.B. speziell für die Nordstadt oder sonstige Stadtteile) in Hannover oder Umgebung kennt, sagt uns bitte Bescheid, damit wir diese auflisten können. 

– Wir haben ein FAQ und eine Übersicht über nützliche Links hier gesammelt und erweitern dieses beständig: https://solistatthamster.org/faq/

– Nutzt die verschiedenen Kanäle (Facebook-Gruppe, WhatsApp-Gruppe, Telegram-Gruppe, E-Mail) für Gesuche und Angebote. 

– Die digitale Vernetzung bietet uns hier eine große Chance, Solidarität wieder erfahrbar und praktisch werden zu lassen

– zugleich gehen aktuell viele Falschmeldungen und Instrumentalisierungen durch das Netz. Wir versuchen hier eine Plattform zum Austausch von Unterstützungsangeboten und Bedarfen zu organisieren. Das wollen wir für und mit allen Menschen machen unabhängig von Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung. Wir wollen der reaktionären Angstschürerei und Panikmache eine solidarische Antwort entgegensetzen. Ruhe bewahren und Solidarität zeigen, darum geht es jetzt und in den nächsten Wochen. Das heißt wir werden alles löschen, was nicht diese Solidaritätsidee trägt.

Und ein Hinweis abseits der Nachbarschaftshilfe: Viele Expert*innen weisen auf die Notwendigkeit von „Social Distancing“ bzw. „sozialer Distanzierung“ hin: Vermeidet aktuell jeden nicht nötigen sozialen Kontakt! Was inzwischen wie eine Bindesweisheit klingt, ist scheinbar noch immer nicht angekommen. Was wir jetzt brauchen ist Solidarität, gegenseitige Unterstützung und Zusammenhalt auch in der Isolation. Denn wir distanzieren uns vielleicht räumlich, aber sozial stehen wir eng zusammen